Kurs Fraktursonografie im Wachstumsalter         

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Die Fraktursonografie erlebt in den letzten Jahren eine verstärkte wissenschaftliche Beachtung. Neben der Implementierung von festen Algorithmen hat die Methode auch in die großen Fachzeitschriften und deren CME - Fortbildungen  (Der Unfallchirurg, Der Radiologe, Trauma & Berufskrankheit) Einzug gefunden und auf Fachkongressen wurden wiederholt Wünsche nach einer Weiterbildung auf diesem Gebiet geäußert.

Mit dem vorliegenden Format können wir nun eine strukturierte Ausbildung in der Fraktursonografie anbieten. Neben der Kursteilnahme können sie ein eigenständiges Befundungstraining (DVD für Windows-PC) mit über 500 originalen Ultraschallbefunden aus dem klinischen Alltag durchführen. Hier erlernen Sie einerseits, pathologische Befunde schnell und sicher zu erkennen und andererseits die Möglichkeit des Reviews und der Kontrolle sonografischer Befunde (z.B. aus dem Bereitschaftsdienst).

Wenn Sie dieses Training erfolgreich absolvieren, die (freiwillige) praktische Prüfung im Kurs ablegen und das zum Download bereitstehende interaktive Trainingsprogramm (für MS Windows, Linux unter WINE, IOS-Geräte mit einem Emulator wie Wine Bottler) zuhause absolvieren, erhalten Sie das Zertifikat „Fraktursonografie I“, das dem Nachweis einer strukturierten Ausbildung gegenüber den Kostenträgern dient.

Weiterhin erhält jeder Teilnehmer ein Kursbuch als PDF (Englisch).

 

 

Kursdetails:

 

Kursdauer: 1 Tag

Teilnehmerbeitrag:  250 Euro (280 Euro bei Erwerb des Zertifikats)

Leistungen:

- 8stündiger theoretischer und praktischer Intensivkurs

- Interaktive Trainings-DVD „Sonotrainer“ zum Befundungstraining (zeitlich limitiert, Download für MS Windows-PC, Linux unter WINE oder Windows-Emulation auf Apple MAC)

- PDF Kursbuch (Englisch)

- Lernerfolgskontrolle

- praktische Zertifikatsprüfung (freiwillig)

- kleiner Imbiss & Getränke

 

Programm:

13:00 - 14:30

Einführung + Kursablauf

Grundlagen der Sonografie (Technik, Gerätebedienung, Artefakte)

Unterschiede Rönten / Sonografie, Indikationen der Fx-Sonografie

Besonderheiten kindlicher Frakturen: Formen, Einteilung (Aitken Salter-Harris; Morphologie: z.B. Wulst-, Knick-, Grünholzfrakturen), Dislokation und deren Bedeutung, altersabhängiges Korrekturpotenzial, Kadi-Läsionen und deren Konsequenzen für die Bildgebung (Ellenbogen, Tibiakopf, Innenknöchel). Definition Stabilität, Dislokation, Wachstumsprognose und Korrekturpotenz, Notfallindikationen

Untersuchungstechnik, Lagerung, Dokumentation, generelle Fehler und Gefahren, Schnittebenen

 14:30 - 14:45

Pause

 14:45 - 16:15

Wrist SAFE Einführung

Wissenschaftliche Grundlagen; Frakturformen am Handgelenk, Korrekturpotenz, Behandlungsoptionen; Therapieentscheidung abhängig vom Röntgen-/Sonobefund; OP-Methoden und postoperative Kontrollen, konservative Behandlung und Kontrollen

Indikationen zur Bildgebung und Untersuchungstechnik

praktische Übungen Handgelenk

 16:15 - 16:30

Pause

 16:30 - 18.00

Elbow SAFE Einführung

Wissenschaftliche Grundlagen; Frakturformen und spezielle Probleme (suprakondyläre Fx, Kondylus radialis-Fx, Radiusköpchenluxation); Indikationen zu erweiterten Bildgebung, Therapieentscheidung abhängig vom Röntgen-/Sonobefund; OP-Methoden und postoperative Kontrollen, konservative Behandlung und Kontrollen

Indikationen zur Bildgebung incl. Röntgenpflicht, Untersuchungstechnik, optionale Zusatzschnitte

Praktische Übungen Ellenbogen

 18:00 - 18:30

Pause

 18:30 - 19:40

Shoulder SAFE Einführung

Wissenschaftliche Grundlagen; Dislokation und Korrekturpotenz, pathologische Frakturen, Indikation zur Röntgenbildgebung, operative und konservative Behandlungsalgorithmen, Nachbehandlung und Kontrolle nach OP und konservativer Behandlung

Indikationen zur Bildgebung incl. Röntgenpflicht, Untersuchungstechnik, optionale Untersuchungen weiterer Knochen

praktische Übungen Schulter und weitere Knochen

 19:40 - 20:00

Prüfungen, Abschlussbesprechung, Zertifikate

      

Zertifizierung:

Die Anerkennung als D-Arzt-Fortbildung im Sinne der Ziffer 5.12 der Anforderungen der gesetzlichen Unfallversicherungsträger nach § 34 SGB VII zur Beteiligung am Durchgangsarztverfahren wird regelmäßig erteilt.

Zertifizierung der Ärztekammern: standortabhängig 8 bis 11 Fortbildungspunkte (mit Lernerfolgskontrolle)